Tipps zum Wassersparen

Laut WWF könnten im Jahr 2050 bereits 51 Prozent der weltweiten Bevölkerung in einem Gebiet mit sehr hohem Wasserrisiko leben. Wann genau es kein Wasser mehr gibt und welches katastrophale Szenario uns Menschen dann erwartet, lässt sich nicht vorhersagen.

Insbesondere der Klimawandel, Wasserverschmutzung, sowie Landwirtschaft und Massentierhaltung verursachen das Problem der Wasserknappheit auf der ganzen Welt – auch in Deutschland. Die wachsende Weltbevölkerung verstärkt zudem die Dringlichkeit globaler Lösungen.


Sie können heute schon aktiv werden, indem Sie unsere Tipps zum Wassersparen beherzigen!


Wassersparen im Badezimmer:

  • Kurz duschen statt baden (5 Minuten Duschen benötigt etwa 60 Liter Wasser – ein Vollbad ca. 180 Liter)
  • Sparduschkopf & Durchflussbegrenzer (reduzieren den Wasserdurchfluss um bis zu 50 %)
  • Wasser immer abstellen (beim Einseifen, Zähneputzen, Rasieren, etc.)
  • Toilettenspülung (Spartaste oder Spül-Stopp-Funktion nutzen, Wassermenge im Spülkasten begrenzen)
  • Tropfende Hähne reparieren (tropfende Wasserhähne können bis zu 15 Liter am Tag verbrauchen)

 

Wassersparen in der Küche:

  • Spülmaschine & Waschmaschine nur voll beladen in Betrieb nehmen und Eco-Modus nutzen (dauert länger, spart aber Wasser und Strom)
  • Gemüse und Obst in einer Schüssel waschen, statt unter fließendem Wasser
  • Lebensmittel möglichst regional und saisonal kaufen (so vermeiden Sie einen großen Teil des Wasserverbrauchs in den Lieferketten)
  • Leitungswasser trinken (somit vermeiden Sie den hohen Wasserverbrauch bei der Herstellung von Getränkeflaschen)
  • Wasserkocher immer nur mit der benötigten Wassermenge füllen

 

Wassersparen im Garten & Außenbereich:

  • Regenwasser sammeln und nutzen
  • Pflanzen früh morgens oder spät abends gießen (minimiert die Verdunstung)
  • direkt an den Wurzeln gießen
  • Pflanzen mit geringem Wasserbedarf einsetzen (z. B. Sukkulenten wie Agaven, blühende Pflanzen wie Astern oder Wandelröschen, Schafgarbe, Lavendel, Sonnenhut, mediterrane Kräuter)
  • Gartenerde häufig auflockern, um die Wasserspeicherung zu verbessern
  • Rasen seltener mähen
  • nur ein- bis zweimal wöchentlich kräftig gießen (damit die Pflanzen tiefer wurzeln und resistenter gegen Trockenheit werden)
  • mulchen (schützt vor Austrocknung)
  • ökologische Rasenalternative: Blühwiesen sind besser als wasserintensive Rasenflächen                                                weitere Vorteile: Biodiversität (Nahrung und Rückzugsort für Bienen und andere Insekten)                                              Umweltschutz (Schutz vor Bodenerosion, Verbesserung der Luftqualität durch Filterung)

 

Rund um das Thema Wasser bietet das Internetportal www.alles-zu-wasser.de (konzipiert im Auftrag des BDEW-Fachausschusses Öffentlichkeitsarbeit Wasser/Abwasser) zahlreiche Informationsangebote.

Weitere offizielle Quellen zum Thema Wasserknappheit: 

https://www.wwf.de/themen-projekte/fluesse-seen/wasser-politik-maerkte/wasserrisiko

https://www.wassermanufaktur.com/blog/wasser-2050-lebt-die-haelfte-der-menschen-in-wasserrisikogebieten

https://klimareporter.de/erdsystem/zu-wenig-zu-viel-zu-dreckig